Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

Für drei Buben im Alter von 9 bis 11 Jahren hat ein Abenteuer am Herzogenauracher Wiwaweiher ein fast tragisches Ende gefunden. Ein Großaufgebot an Rettungskräften rückte an.

vom 26. Februar 2011  von: Richard Sänger 

 

Die Rettungsleitstelle Nürnberg (ILS) alarmierte am Freitagabend um 18.14 Uhr ein Großaufgebot an Rettungskräften, "Kinder im Eis eingebrochen."

Die Feuerwehr, Wasserwacht, DLRG, Notarzt, Rettungshubschrauber und Sanitäter rückten an, die ILS hatte vorsorglich auch Taucher alarmiert.

Ein Spaziergänger hatte die Kinder noch gewarnt, während zwei Buben am Ufer zurückblieben, wollten es die anderen drei genau wissen. Der Passant alarmierte, nachdem alle drei eingebrochen waren, unverzüglich die Rettungskräfte.

Die Herzogenauracher Feuerwehr, die binnen weniger Minuten mit 26 Einsatzkräften am Wiwaweiher eintraf, konnte teilweise Entwarnung geben. Die drei Buben konnten sich durchnässt auf die Insel retten, aber es gab kein Zurück mehr. Mit Gymnastikübungen versuchten sie dann, sich etwas warm zu halten und hatten dann den besten Platz, um ihre Rettung zu beobachten.

Die Feuerwehrleute, mit fünf Fahrzeugen und zwei Booten angerückt, holten die drei Abenteurer mit den Booten wieder zurück.

Die frierenden Kinder wurden, auch wegen der drohenden Unterkühlung, dem Rettungsdienst, der ebenfalls mit 12 Einsatzkräften angerückt war, übergeben. Der "Ausflug" war um 18.40 Uhr beendet und ging sehr glücklich aus, eine weitere "kalte Dusche folgte aber dann bestimmt zu Hause

Feuerwehr und Polizei warnen dringend, die Eisflächen nicht mehr zu betreten, Eltern sollten unbedingt mit ihren Kindern sprechen.