Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

Am Dienstag halfen 160 Feuerwehrleute aus dem Landkreis in Frauenau.

vom     17.  März 2006

Erlangen-Höchstadt - Am Montag waren es 200, am gestrigen Dienstag 160 Einsatzkräfte von Feuerwehren aus dem Landkreis, die in das Katastrophengebiet in Ostbayern gefahren sind. Schnee schaufeln bis zur Erschöpfung war angesagt. Gestern konnten die engagierten Feuerwehrleute in der Ortschaft Frauenau im Landkreis Regen nahe Zwiesel dazu beitragen, dass 25 Dächer von mittleren und größeren Gebäuden vom Schnee befreit wurden. Unvorstellbar, welch schweißtreibende Arbeit da zu bewältigen war. Betrug die Schneelast auf den Dächern doch teilweise bis zu 220 Zentimeter, heißt es in einemersten Lagebericht, der die Redaktion des FT am Abend erreichte.
Wenn der Schnee vom Dach geschaufelt war, reichte der Berg aus Schnee meist vom Erdboden bis zur Dachrinne, beschreibt es der stellvertretende Kommandant der Höchstadter Wehr, Johannes Tohol. Er war einer der Aktiven, die den ganzen Tag über halfen. Die Einsatzleitung der 160 Helfer hatte gestern Kreisbrandrat Harald Schattan aus Herzogenaurach. Er legte großen Wert darauf, dass die Helfer entsprechend abgesichert waren. Ohne Absturzsicherungen und Leinen ging da gar nichts. Vor dem Einsatz sind die Dächer außerdem auf ihre Tragfähigkeit überprüft worden, damit Unfälle vermieden werden konnten. Am Abend fuhren die Mannen aus ERH wieder zurück. Im Einsatz waren auch zwei Drehleitern und drei Löschfahrzeuge sowie Mannschafts-Transporter. Insgesamt 26 Autos hatte man abkommandiert.