Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

Die Ursache für den Auffahrunfall ist nicht klar.

vom   18. Oktober 2006 

Höchstadt — Ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Laster ereignete sich gestern Mittag gegen 13.45 Uhr auf der Autobahn A3.Etwa zwei Kilometer vor der Ausfahrt Höchstadt-Ost in Fahrtrichtung Würzburg übersah der Fahrer eines 7,5-Tonners einen vorausfahrenden Sattelschlepper. Mit hoher Geschwindigkeit prallte das Fahrzeug auf den vorausfahrenden Lkw und verkeilte sich. Dessen Fahrer reagierte sofort und lenkte sein Gespann noch auf den Standstreifen. Dabei zog er das verkeilte Fahrzeug mit. Die Feuerwehren aus Erlangen, Herzogenaurach, Heßdorf und Dechsendorf befanden sich bereits wenige Minuten nach der Unfallmeldung am Einsatzort.
Dort musste der Fahrer aus der total zerstörten Fahrerkabine befreit werden. Mit schwerem Gerät und dem Aufschneiden des Führerstands gelang schließlich die Rettung. Nach ersten Erkenntnissen erlitt der Fahrer Brüche an beiden Beinen. Er wurde von den Rettungssanitätern in die Uniklinik Erlangen gebracht. Der Grund für den Auffahrunfall war laut Angaben der Polizei vermutlich zu geringer Sicherheitsabstand und zu hohe Geschwindigkeit beim „Stop-and-Go“-Verkehr vor der dortigen Baustelle. Die Höhe des Schadens dürfte fünfstellig sein. Die Autobahn war zeitweise gesperrt, der Stau reichte weit über die Anschlussstelle Erlangen-West zurück.