Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

HAMMERBACH - Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hammerbach hat gestern Nachmittag für viel Aufregung in dem Herzogenauracher Ortsteil gesorgt.

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Im Souterrain des Hauses an der Hammerbacher Straße war vermutlich durch einen Kurzschluss die Heizungsanlage in Brand geraten. Die Mieterin im Souterrain bemerkte den Brand, schloss die Brandschutztür und informierte sofort die anderen Bewohner des Hauses. Zuhause waren zu diesem Zeitpunkt im zweiten Obergeschoss lediglich zwei weitere Personen.

Die Feuerwehren waren schnell vor Ort, vom Balkon des zweiten Stockes wurden die drei Personen mit der Drehleiter in Sicherheit gebracht, da durch die starke Rauchentwicklung im Treppenhaus der Weg versperrt war. Eine Frau musste mit einer leichten Rauchgasvergiftung in die Uniklinik nach Erlangen gebracht.

Während das Feuer im Heizungskeller rasch gelöscht werden konnte, dauerten die Belüftungs- und Aufräumungsarbeiten in dem Wohngebäude fast eine Stunde. Die Alarmierungslage war zunächst nicht einfach zu bewerten: Als kurz von 14 Uhr mehrere Notrufe in der Integrierten Leitstelle (ILS) Nürnberg über den Gebäudebrand eingingen und wenig später sogar vermisste Personen in dem brennenden Gebäude gemeldet wurden, erhöhte die ILS die Alarmstufe. Die Wehren aus Hammerbach, Herzogenaurach, Hessdorf, Weisendorf, Buch, Steinbach, Falkendorf, Münchaurach, Haundorf-Beutelsdorf und die Werkfeuerwehr Schaeffler wurden alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Feuerwehren war aus einem Wohnhaus mit acht Etagenwohnungen eine starke Rauchentwicklung erkennbar. Mehrere Trupps mit Umluft unabhängigem Atemschutz drangen in das Wohnhaus vor, um die Brandbekämpfung vorzunehmen und mit Hilfe einer Wärmebildkamera nach den vermissten Personen zu suchen. Diese hatten sich bereits auf den Balkon auf der Rückseite des Hauses geflüchtet.