Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

Es gibt Zufälle, die sind schlichtweg unbezahlbar. Solch ein Zufall ereignete sich am Montagabend. Ein Teil der Herzogenauracher Feuerwehr war auf "Lehrfahrt" mit einem nagelneuen Tanklöschfahrzeug unterwegs, als die Sirenen dröhnten und die Piepser auf einen Notfall hinwiesen. Wohnhausbrand in

vom 29. Februar 2012 von Michael Busch

 

 

Die Herzogenauracher Einsatzkräfte mussten nicht lang überlegen, um das neue TLF 4000 in Richtung Burgstall zu lenken, man befand sich ja "im Grunde vor der Haustüre". Dass das neue Auto noch nicht geweiht wurde, spielt keine Rolle, wenn es heißt "Leben in Gefahr". Ein weiterer Zufall war, dass weitere Feuerwehrler auf der Wache ihre Übungen absolvierten. Sie besetzten die Fahrzeuge rasend schnell, so dass wenige Minuten nach der Alarmierung auch diese bereits am Einsatzort waren.
Schulung in der PraxisEin Schwelbrand im Bad hieß es zu löschen. Der Brand war offensichtlich im Bereich einer Steckdose im Bad ausgebrochen, weshalb, laut der Polizei, eine technische Ursache anzunehmen ist. Das frühzeitige Eintreffen hatte Schlimmeres verhindert. Neben einem Rußschaden im kompletten Obergeschoss, wurde das Badezimmer komplett zerstört.Menschen wurden nicht verletzt, die Betroffenen hatten das Anwesen bereits verlassen, es blieb beim Sachschaden. Durch das Löschwasser wurde auch der Fellboden zum Erdgeschoss in Mitleidenschaft gezogen, wodurch der Gesamtsachschaden mindestens 50 000 Euro beträgt.Für die Mannschaft des neuen TLF blieb es beim ersten Einsatz trotz des schnellen Eintreffens recht ruhig. Ausleuchten war für die Mannschaft angesagt. Der große Wasserwerfer auf dem Dach des Lasters blieb in Warteposition.Im Fazit: Geringer Schaden, dafür eine Schulung am Feuerwehrauto unter Realbedingungen.