Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

Es gehört zu den besonders schönen Gepflogenheiten in der Stadt, dass die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenaurach seit über 40 Jahren jeweils um die Adventszeit eine eigene Feier für ihre Ehrenmitglieder durchführen.
Am Samstag waren rund 30 Mitglieder mit Ehepartnern der Einladung gefolgt und wurden vom Vorsitzenden Franz Hagen in der Feuerwache begrüßt.

Pressemitteilung vom 04. Dezember 2010


In seiner Ansprache hob Franz Hagen das harmonische Miteinander zwischen Alt und Jung und zwischen den aktiven wie auch ausgeschiedenen Wehrlern hervor, dass in Herzogenaurach große Tradition habe.
Dafür lieferte dann die jüngere Generation gleich ein tolles Beispiel, indem sie sich mehrere Stunden lang mit bemerkenswertem Engagement um die Bewirtung der Senioren bemühte. Ein nettes Wort hier, eine persönliche Geste dort, die Aufgabe schien den Bewirtenden richtig Freude zu bereiten und trug ebenso zu einem harmonisch- besinnlichen Veranstaltungsverlauf bei wie Dr. Manfred Welker der mit Anekdoten und Dia-Bildern vergangene Tage die „guten alte Zeit“ wieder auf erleben lies. Die bemerkenswerte Dia-Präsentation von Herzogenauracher Gebäuden regte alle anwesenden zum Gedankenaustausch an, was auch Bürgermeister Dr. German Hacker bei seinen Grußworten aufgriff um auf das neue Bildband der Stadt hinzuweisen. Die Veranstaltung ist ein Beweis für den hervorragenden generationsübergreifenden Zusammenhalt in der Feuerwehrgemeinschaft, so Hacker weiter.
Auch der „Feuerwehr-Nikolaus“ mit seinem Knecht Rupprecht trug den verdienten Kameraden eine kleine Weihnachtsgeschichte aus seinem goldenen Buch vor. Für den musikalischen Rahmen sorgten Oliver Thiele und Jürgen Pallesche.

Im Anschluss kam es dann zum Höhepunkt des Tages, als Franz Hagen die langjährigen und verdienstvollen Kameraden Siegbert Sendner und Simon Hagen zum Ehrenvorstand ernannte.

Beide hatten kurz vor dem 125-jährigen Gründungsfest die Verantwortung beim Feuerwehrverein übernommen, was bis heute noch bei allen „Altgedienten“ aber auch noch bei vielen Herzogenaurachern in guter Erinnerung blieb. Sie leiteten, organisierten und begleiteten gemeinsam eine Vielzahl von Vereinsausflügen, Partnerstadtbesuchen, Veranstaltungen wie z.B. Fahrzeug- und Gerätehauseinweihungen, die 1000-Jahr-Feier Stadt Herzogenaurach, Festzüge, Partnerschaftspflege mit unserer Patenvereine und alljährlich wiederholende Veranstaltungen wie die Drei-Königs-Feier und das Altstadtfest. Sie setzten sich mit all ihrem Können für den Spielmannszug, der aktiven und passiven Mannschaft, der Ehrenmitglieder und alle anderen Bereiche in der großen Feuerwehrfamilie ein.

Simon Hagen begleitete 21 Jahre den Posten des stellv. Vorsitzenden. In seiner Laudatio stellte Franz Hagen seinen Namensvetter sein vielfältiges Engagements bei der Feuerwehr hervor: „Ohne Dich wäre der Verein nicht das, was er heute ist. Als stellv. Vorsitzender hast Du im Hintergrund alle Vereinsereignisse gelenkt und organisiert. Wo immer wir Dich brauchten, hast Du ganze Arbeit geleistet. Erst jetzt wird uns, der aktuellen Vorstandschaft bewusst wie viel Du geleistet hast!“ In der Tat war der unermüdliche Simon mit seinem Organisationstalent bei allen Gelegenheiten anwesend und machte das alljährliche Vereinsleben erst möglich. Auch heute noch steht er der aktuellen Vorstandschaft mit Rat und Tat beiseite.

Siegbert Sendner leitete als Vorsitzender 19 Jahre lang den Verein der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenaurach. Als Vorsitzender war er für die Geschicke des Vereines verantwortlich. Vor allem seine präsidentiellen Aufgaben während seiner Amtszeit meisterte er mit Bravur und die Feuerwehr bekam durch ihn einen hervorragenden Ruf weit über den Stadtgrenzen hinaus. Da Sendner kurzfristig der Veranstaltung absagen musste, wird ihm seine Ernennungsurkunde selbstverständlich in einem ähnlichen Rahmen nachgereicht.

Den neuen Ehrenvorstand Simon Hagen gratulierte auch der stellv. Vorsitzende Marcus Adler sowie die aktive Feuerwehrführung mit Kommandant Matthias Rocca und 2. Kommandant Rainer Weber.

Nach dem Abendessen und einem gemütlichen Ausklang, waren sich alle Beteiligten einig, dass sich alle schon auf´s nächste Jahr freuen um die vorweihnachtliche Tradition weiterzuführen.