Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

Eine Delegation der Feuerwehr ausWolfsberg in Kärnten war für einige Tage Gast in Herzogenaurach.


vom 03. März 2006 von VOLKER SCHNELLER

Herzogenaurach — Zu einem eher inoffiziellen Besuch kamen am Wochenende 33 Frauen und Männer aus Wolfsberg in Kärnten in ihre Partnerstadt Herzogenaurach. Dabei handelte es sich um Mitglieder der dortigen Feuerwehr, die für einige Tage ihre Herzogenauracher Kollegen besuchten.
Wie es aber bei vergleichbar engen Beziehungen üblich ist, bekam alles dann doch auch einen offiziellen Charakter, indem die Stadt Herzogenaurach die Wolfsberger am Samstag zu einem Mittagsessen in das Gasthaus „Zum roten Ochsen“ einlud. Hier nutzte Zweiter Bürgermeister Walter Nussel dann bei der Begrüßung die Gelegenheit, die Gäste etwas auf die Fußball-WM aus Herzogenauracher Sicht einzustimmen, wobei der auf der Verkehrsinsel am Postkreisel platzierte Fußball in Großformat auch ein optischer Aufhänger wurde, denn diesen hatte man zuvor bei der Ankunft natürlich nicht übersehen.
Doch auch die aktuelle Messe auf der Hauptstraße wurde den Besuchern durch Nussel in Form von einigen Erläuterungen etwas näher gebracht.
Herzogenaurachs Feuerwehrkommandant Siegbert Sendner erinnerte in seinen Grußworten unter anderem daran, dass es die Herzogenauracher Wehrler waren, die 1969 die Partnerschaft mit ihrem Besuch vor Ort, wo auch die eigenen Musiker dabei waren, nicht unwesentlich eingeleitet hatten. Dann beschenkte Sendner die weiblichen Gäste mit süßen Leckereien, während die Männer standesgemäß mit alkoholhaltigen Getränken bedacht wurden.
Ein gemütlicher Abschluss Anschließend überreichte Sendner den beiden Feuerwehrkommandanten aus Wolfsberg, Wolfgang Weisshaupt und Claus Vallant, je eine Florians-Ehrenmedaille. Wie zu erfahren war, hatte man den Nachmittag für Einkaufsmöglichkeiten verplant, während am Sonntag eine Stadtführung mit dem anschließenden Besuch der Brauerei Heller anstand, ehe man am Abend im Rahmen eines Kameradschaftsabends in der Herzogenauracher Wehr einen gemeinsamen „Löscheinsatz der besonderen Art“