Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

Die Herzogenauracher Feuerwehr lud zu einem Tag der Offenen Tür. Mehrere Tausend Besucher kamen.

vom 18. September 2006 von PAUL FRÖMEL 

Herzogenaurach — Besseres Wetter hätten sich die Organisatoren beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenaurach nicht wünschen können. Strahlender Sonnenschein lockte einige Tausend Besucher über den Tag verteilt zu den unterschiedlichsten Vorführungen. Bereits am Vormittag wurde das neue Rüstfahrzeug feierlich geweiht und seiner offiziellen Bestimmung übergeben, obwohl es schon in der Woche zum ersten Einsatz unterwegs sein musste. Am Nachmittag zeigte die Jugendfeuerwehr, dass man über 30 Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 16 Jahren als so genannte „Feuerwehranwärter“ ausbildet. Auf 152 aktive Feuerwehrleute kann die Freiwillige Feuerwehr im Ernstfall dann zurückgreifen, wenn es um „retten – löschen – bergen – schützen“ geht. Vom simulierten Wohnzimmerbrand über kleine Löschübungen für die Kinder bis hin zum Einsatz der Drehleiter konnten die Besucher so einiges kennen lernen, was man normalerweise nicht so ruhig beobachten kann. Die INA-Werksfeuerwehr zeigte einen Plastikbrand, der vorschriftsmäßig mit den neuesten Methoden gelöscht wurde. Wie man vor mehr als 100 Jahren löschte, das zeigte die Ortsteilfeuerwehr von Burgstall, die mit historischen Fahrzeugen gekommen war. Für die vielen Kinder sicherlich sehr beeindruckend war der Einsatz der Rettungshundestaffel des Bayerischen Roten Kreuzes. Verletzte Menschen im Gebüsch finden, über Leitern balancieren oder Hindernisse überwinden, das wurde beeindruckend vorgeführt. Für das meiste Staunen sorgte allerdings das Abseilen eines Hundes von der Drehleiter aus luftiger Höhe.