Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

Freitag, der 13. März, ist bundesweiter Rauchmeldertag. Die Kampagne "Rauchmelder retten Leben" und die Feuerwehren weisen die Bürger an diesem Tag überall im Land daraufhin, dass neben der Installation auch die regelmäßige Wartung von Rauchmeldern unbedingt erforderlich ist. Laut Erhebungen des Statistischen Bundesamtes stirbt in Deutschland durchschnittlich immer noch jeden Tag ein Mensch an den Folgen eines Brandes. 95 Prozent der Betroffenen ersticken an giftigen Rauchgasen. Funktionsfähige Rauchmelder hätten ihr Leben retten können. "Der beste Rauchmelder kann im Ernstfall nicht funktionieren, wenn beispielsweise die Batterie leer oder der Rauchmelder stark verschmutzt ist. Daher ist eine regelmäßige Wartung zwingend notwendig", erklärt Christian Rudolph, Vorstand beim Forum Brandprävention e.V. "Wer als Vermieter seiner Sorgfaltspflicht nachkommen möchte und bei Installation und Wartung auf Nummer sicher gehen will, sollte einen Dienstleister beauftragen, der beispielsweise den bundesweiten Standard Q-Geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder erfüllt und damit über die geeigneten Qualifikationen verfügt", empfiehlt Rudolph.  

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Die Freiwilligen Feuerwehren Oberreichenbach und Herzogenaurach wurden am 15.12.2014 um 18:43 Uhr von der Leitstelle Nürnberg zur Unterstützung des Rettungsdienstes nach Oberreichenbach alarmiert.
Eine Patientin im ersten Obergeschoss benötigte medizinische Hilfe und den Transport in ein Krankenhaus. Die Besatzung des Rettungswagens und des Notarztwagens konnten die Patientin jedoch nicht mit eigenen Kräften über das Treppenhaus in den Rettungswagen bringen.
Angedacht war, die Patientin mit Hilfe der Drehleiter, die über eine Halterung für Krankentragen verfügt, über den Balkon nach unten zu transportieren.
Da die Patientin jedoch schwerer war als die zulässige Belastungsgrenze für die Krankentragenhalterung und die Drehleiter auch wegen eines Carports nicht tief genug an den Balkon anfahren konnte, entschied man sich für die Rettung mittels einer Schleifkorbtrage, die unter die Drehleiter angehängt wurde.
Während der Vorbereitungen wurde die Patientin weiter durch den Rettungsdienst versorgt.
Nach Abschluss der Vorbereitungen wurde die Patientin in die Schleifkorbtrage gelegt, gesichert. Mit vereinten Kräften wurde die Trage anschließend auf den Balkon verbracht. Dort wurde sie an die Abseilvorrichtung angehängt. Gesichert wurde die Patientin während der Rettungsaktion durch speziell in Absturzsicherung ausgebildete Feuerwehrleute.
Die eigentliche Rettung verlief schnell und reibungslos, so dass die Patientin innerhalb weniger Augenblicke sicher am Boden war. Dort wurde sie von Mitarbeitern des Rettungsdienstes zusammen mit Feuerwehrleuten auf die Trage des mittlerweile nachgeforderten und eingetroffenen Schwerlastrettungswagen gehoben und der notwendigen medizinischen Hilfe im Krankenhaus zugeführt.
Für die 17 Feuerwehrleute war der Einsatz nach rund einer Stunde abgeschlossen.
Dieser Einsatz zeigt, dass die im Oktober durch den Stadtrat beschlossene Neubeschaffung einer modernen Drehleiter notwendig ist.
Diese ist technisch so ausgestattet, dass durch einen Knick im Leiterpark der Korb flexibler von oben heran um Hindernisse herum gefahren werden kann.
Desweiteren ist die maximal mögliche Belastung um ein vielfaches höher.
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Text: Philipp Handrich – Feuerwehr Herzogenaurach
Bilder: Freiwillige Feuerwehr Oberreichenbach
Herzogenaurach(DB2) Eine Gruppe von insgesamt 17 Atemschutzgeräteträgern aus Herzogenaurach ergriff die Chance um in einem dreistöckigen Mehrparteienhaus eine Realbrandausbildung abzuhalten. Die Gebäude stellte derzeit die Fa. GEWOBAU für verschiedenste Hilfs- und Sonderorganisationen zu Übungs- und Ausbildungszwecken bis zum endgültigen Abriss zur Verfügung.

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