Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

In Theorie und Praxis übten sich Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenaurach sowie die Bereitschaft der HerzoWerke.

vom 04. November 2006

Herzogenaurach — Übung macht den Meister. Deshalb war es für die HerzoWerke GmbH wichtig, dass in dem neu geschaffenen Gasübungsgelände neben der Feuerwehrschule Geretsried Mitglieder der Herzogenauracher Feuerwehr und der Bereitschaftsdienst der HerzoWerke gemeinsam üben und ihr Wissen auffrischen, um gefährliche und sorglos machende Routine zu vermeiden. Eine Feuerwehrfrau, 29 Feuerwehrmänner und acht Werkbedienstete fuhren in den frühen Morgenstunden nach Oberbayern, ließen sich zuerst einmal theoretisches Wissen vermitteln und über die Gefahren und Unterschiede von Erdgas und Flüssiggas belehren. Dazu ergänzte der Geschäftsführer der HerzoWerke, Dieter Lohmaier, die allgemeinen Grundkenntnisse um die Besonderheiten des Herzogenauracher Erdgas-Versorgungsnetzes. Beeindruckender war naturgemäß der praktische Teil, wo Gasaustritte und Gasbrände bei unterschiedlichen Schadensereignissen vorgeführt und bei verschiedenen Leitungsdrücken bis hin zum Hochdruck demonstriert wurden.
Erfahrene Praktiker des DVGW (Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches) gaben Ratschläge bei den Übungen zur Fehlervermeidung und Schadensbegrenzung. Besonders auf die große Gefahr von Rückzündungen bei vermeintlich gelöschten Gasbränden wurde hingewiesen und deren Entstehung vorgeführt. Das Abschlussgespräch diente dazu, das Zusammenspiel zwischen HerzoWerken und Freiwilliger Feuerwehr abzustimmen. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass diese gemeinsame Form der Schulung sehr hilfreich und wichtig ist. Damit war auch klar, dass eine weitere derartige Veranstaltung erforderlich ist, weil ja aus Sicherheitsgründen ein Teil der Einsatzkräfte von Feuerwehr und HerzoWerken zu Hause bleiben musste.