Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

Rund 300 Feuerwehrleute haben im Bayerischen Wald geholfen Dächer und Straßen von Schnee zu befreien.

vom 22. März 2006  

Herzogenaurach — Einen großen Empfang gab es am Montagabend für die mehr als 300 Feuerwehrfrauen und -männer, die im Februar kurzfristig ins Katastrophengebiet Bayerischer Wald fuhren, um dort bei den Schneeräumarbeiten mitzuhelfen. Um den Andrang zu bewältigen, wurde die große Fahrzeughalle ausgeräumt. Für Essen und Trinken war bestens gesorgt.
Mit einer Dankesspende an die Helfer beteiligten sich unter anderem die Brauerei Kitzmann sowie der Altstadtbäcker Neudecker. Erinnerung an den Schnee Worte des Lobes und des Dankes gab es von Landrat Eberhard Irlinger, der das ganze Ausmaß der Katastrophe nochmals in Erinnerung brachte. Als die Anfrage von der Regierung kam, 100 Feuerwehrleute nach Ostbayern zu entsenden, war die Resonanz in den 82 Wehren des Landkreises so hoch, dass sich bereits am ersten Tag des Einsatzes 200 Freiwillige in den frühen Morgenstunden auf den Weg in das Katastrophengebiet machten. Dasselbe Bild zeigte sich am nächsten Tag, als ein Teil der Einsatzkräfte wieder in Herzogenaurach eintraf und weitere 100 Aktive in den Bayerischen Wald fuhren, um dort zu helfen. Besonders lobte Irlinger den Einsatz und das Engagement der vielen Feuerwehrfrauen, die sich am Einsatz beteiligt hatten. Worte des Dankes gab es ebenfalls von Kreisbrandrat Harald Schattan, der mit weiteren Führungskräften aus dem Landkreis während der Einsatztagemit der Organisation beschäftigt war. Sein Dank galt an diesen Abend nicht nur an die Aktiven und deren Einsatzbereitschaft, sondern auch den Kommunen ohne deren Zustimmung eine Fahrt mit den Einsatzfahrzeugen ins Katastrophengebiet nicht möglich gewesen wäre. Irlinger lies es nicht nehmen jeden der mehr als 300 Aktiven persönlich Danke zu sagen sowie eine Dankesurkunde vom Landkreis für diesen außergewöhnlichen Einsatz zu überreichen.