Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

Zur Explosionskatastrophe in Herzogenaurach am vergangenen Samstag erreichte uns folgende Lesermeinung:

vom 21. Januar 2006

In der Nacht von Samstag auf Sonntag rief mich um kurz nach 23.30 Uhr mein Sohn an und bat mich, sofort zu kommen, da „alles explodiert ist“. Als mein Mann und ich an den Unfallort kamen, war dieser weiträumig abgesperrt. Wir baten darum, durchgelassen zu werden da wir unseren Sohn suchten. Sofort kümmerten sich Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr um uns und halfen uns, unseren Sohn zu finden. Während dieser in den Krankenwagen gebracht und sofort erstversorgt wurde, standen wir am Unfallort und konnten das Geschehen verfolgen. Dabei stellten wir fest, dass die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenaurach die Situation beherrschten. Sie handelten ruhig und übersichtlich. Auch waren genügend Notärzte da, die sich um die Verletzten kümmerten und in den Krankenwägen unterbrachten. Da ich die Tante des schwer verletzten Gastgebers bin, möchte ich mich auch im Namen seiner Familie bei allen für ihre Hilfe bedanken. Ein herzliches Danke an die Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach, den behandelnden Ärzten und Sanitätern sowie der Polizei. Danke auch den Nachbarn, die sofort mit Decken bereitstanden, um die Verletzen vor der Kälte zu schützen. Vor allem Danke an unsere Nachbarin Ingrid, welche als Ärztin sofort half und die Familie des schwer Verletzten auch noch während der ersten schweren Tage nach der Explosion unterstützte.

Beate Vento
Leonhard-Ritter-Straße 19
91074 Herzogenaurach